Ko-Konstruktion im Alltag der Kita praktisch gelebt

  • Referent/ Referentin:

    Gila Hoppenstedt

  • Altersgruppe:

    0-6-Jährige

  • Kategorie:

    Ko-Konstruktion

  • Zielgruppe:

    ErzieherInnen, KiTa-LeiterInnen

  • Veranstaltungsart:

    Ganztagsveranstaltung

  • Dauer:

    1 Tag

  • Unterrichtseinheiten:

    8 UE pro Tag

Kinder erforschen von Anfang an kompetent mit allen Sinnen ihre Umwelt. Dabei machen sie vielfältige z.B. mathematische, technische, naturwissenschaftliche Grunderfahrungen und erhalten -bereits lange bevor sie sprechen können- wichtige Informationen über die Welt.
Den Sinn und die Bedeutung dieser Informationen erarbeiten sich die Kinder aktiv in sozialen Situationen, d.h. im ständigen wechselseitigen Austausch mit ihren Bezugspersonen. 

Die Kompetenz der Kinder, in der wechselseitigen Interaktion mit ihrer Umwelt und ihren Bezugspersonen ihre Lernprozesse aktiv mitzugestalten, wurde lange unterschätzt. Kinder wurden eher passiv gesehen. Die aktive Rolle in der Bildung der Kinder hatten die Erwachsenen, die ihr Wissen in belehrender Form an die Kinder weiter gaben.  Die bis heute gebräuchlichen Begriffe „beibringen“, „instruieren“ und „vermitteln“ unterstreichen diese Haltung.

Das Bildungsprinzip der Ko-Konstruktion wird dem neugierigen, aktiven und kompetenten Kind gerecht und sieht eine aktive Rolle bei Kindern u n d Erwachsenen.  Es zeichnet sich durch eine veränderte Haltung und eine besondere Dialogbereitschaft und Dialogfähigkeit dem Kind gegenüber aus.

Die ko-konstruktive Haltung schärft die Wahrnehmung für die Entwicklung des einzelnen Kindes für geeignete Situationen, in denen Kinder und Erwachsene gemeinsam aktiv Bildungsprozesse gestalten können. 

 

Inhalte und Ziele:

• Theoretische Grundlagen erwerben und vertiefen
• Eigene Kompetenzen / Erfahrungen reflektieren und erweitern
• Ko-Konstruktion als Handlungsprinzip erleben
• Lernchancen  entdecken und ko-konstruktive Dialoge gestalten
• Praktische Anregungen für die eigene Arbeit in der Kita mitnehmen


Methoden:

  • In einem kleinen Vortrag werden Sie mit den Grundannahmen des Bildungsprinzips der Ko-Konstruktion vertraut gemacht.
  • Vor diesem Hintergrund reflektieren wir unsere eigenen Erfahrungen und erarbeiten (ko-konstruktiv!) Qualitätsmerkmale ko-konstruktiver Interaktion. Dazu regen uns authentische Filmbeispiele, Fotos, Dialoge und wieder auch die eigenen Erfahrungen an.
  • Mit diesem so entwickelten Qualitätsraster untersuchen wir dialogisch und in kleinen Gruppen besonders geeignete Situationen für ko-konstruktive Bildungsprozesse in den Bereichen Mathematik, Naturwissenschaft, Musik  (z.B. beim Thema „Wasser“)
  • Die Ergebnisse werden im Plenum präsentiert und erörtert und können als konkrete Handlungsanregungen für die eigene praktische Arbeit sofort umgesetzt werden.

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