Interkulturelle Bildungspartnerschaften

  • Referent/ Referentin:

    Gila Hoppenstedt

  • Zielgruppe:

    Kita-ErzieherInnen, Kita-LeiterInnen, GrundschullehrerInnen

  • Altersgruppe:

    3-8-Jährige

  • Veranstaltungsart:

    Ganztagsveranstaltungen

  • Dauer:

    2 Tage

  • Unterrichtseinheiten:

    8 UE pro Tag

»Interkulturelle Bildungspartnerschaften«
           - Wie wir andere Kulturen sichtbar machen

 

Inhalt:

Bildungspartnerschaften zwischen Erziehungs- und Bildungseinrichtungen und Familien haben das erklärte Ziel, die Kinder stark für das Leben zu machen und die Erziehungs- und Bildungsprozesse  stimmig zu gestalten. Das kann nur gemeinsam gelingen und setzt voraus, dass die Lebenssituationen und Erziehungskompetenzen der Familien wertgeschätzt und im Interesse des Kindes einbezogen werden.
Kindertagesstätten mit einem hohen Anteil von Zuwandererfamilien brauchen dafür nachhaltige interkulturelle Konzepte und geeignete Strategien zur Umsetzung. 
Diese Fortbildung bietet dafür einen Anfang und bzw. eine sinnvolle Erweiterung vorhandener Ressourcen und Erfahrungen. Er stützt sich auf wissenschaftliche Kenntnisse - vor allem im Bereich der Mehrsprachigkeitsforschung - und vielfältige praktische Erfahrungen.
An Beispielen guter Praxis werden Sie erfahren, wie interkulturelle Bildungspartnerschaften positiv auf den Weg gebracht werden können. Vor diesem Hintergrund und unter Einbeziehung Ihrer eigenen Erfahrungen und Konzepte erarbeiten wir kooperativ ein geeignetes Handlungskonzept für Ihre  Einrichtung.

Inhaltlich geht es um folgende Themenmodule:

1. Wer sind unsere Eltern? Wer sind unsere Kinder?

  • Welche Werte und Einstellungen bringen sie mit?
  • Welche Zugänge gibt es?
  • Wie sind die eigenen Einstellungen?

2. Wie gestalten wir eine Willkommenskultur?

3. Was ist Bildung? – Transparenz und Visualisierung der Bildungsbereiche (nach Gardener) - Wie man ein gemeinsames Verständnis bewirken kann.

  • Bildungsbiographien der Kinder gestalten
  • Die Schlüsselrolle der Sprache erkennen
  • Die Rolle der Familie sichtbar machen
  • Mehrsprachigkeit als gemeinsames Bildungsziel definieren und Schritte zur Umsetzung beschließen

4. Wie können wir Bildungsprozesse  gemeinsam gestalten?

  • Beispiel  1:  Literalität   -„Kieler Modell“ / „Meine Sprache als Chance“
    Wie man die Familienkulturen in die sprachliche, ästhetische und musische Bildung einbeziehen kann.
  • Beispiel  2:  Wie man ein übergreifendes interkulturelles Projekt planen, durchführen und dokumentieren kann.

Aktuelle Termine zu diesem Veranstaltungsthema

    Termine demnächst an dieser Stelle.