M-2017-12-21
2 Tage - Alltagsintegrierte Sprachbildung Ü3

Datum: 11.10.2017
Ende: 12.10.2017 Zeit: 09:00 Uhr - 16:00 Uhr
Veranstaltungsort: Leipzig

Teilnahmebeitrag: € 189,00 (ohne Übernachtung)
Referent: Dipl.-Päd. Marlies Koenen
Verpflegung: Mittagsimbiss/Getränke


  • Zielgruppe: Kita-ErzieherInnen, Kita-LeiterInnen
  • Altersgruppe: 3-6-Jährige

 

2-Tages- Alltagsintegrierte Sprachbildung Ü3

»Warum pflückt die Frau das Huhn?«

»Die dickste Rübe…und andere Bildergeschichten«

Sprachliche Bildung setzt an bei der Freude von Kindern am Entdecken und Erkunden der Welt, nah bei den Dingen, die sie berühren und bewegen.

Über dieses explorative, handelnde Umgehen mit ihrer unmittelbaren Lebenswelt werden in vielen kleinen Schritten Sachkenntnis und Weltwissen sowie Begriffsbildung und Bedeutungsentwicklung aufgebaut.

Ein Wörter-Schatz entsteht, bei dem das Wahrnehmen der Dinge Ausgangspunkt für eine Sprache des »verlangsamten Sehens«, Hörens, Riechens, Greifens und Ertastens ist. Angeregt und gestützt wird dieses Sprachhandeln durch das soziale Miteinander der Kinder in wechselnden Spiel- und Erfahrungssituationen während des Kita-Alltags

Folgende Themen werden im Fortbildungsverlauf erarbeitet und mit praktischen Angeboten verbunden:

Teil I

  1. »Hallo, hallo, schön, dass du da bist!«
  2. Welche Kompetenzen können im Rahmen einer alltagsintegrierten Sprachbildung und Sprachförderung weiterentwickelt und vertieft werden?

    1. »Es war einmal ein Mann, der hatte einen Schwamm …«
    2. Entdeckungen an einem DING-WORT

      1. »Merhaba!« heißt »Guten Tag!«
      2. Interkulturelle Erfahrungen entwickeln und erweitern das Selbst-und Fremdverstehen in mehrsprachigen Lerngruppen

        1. Sprachverzögerungen und Sprachstörungen im Entwicklungsverlauf von 3-6 Jahren
        2. Instrumente für eine systematische Sprachbeobachtung, Einsatzbereiche, Auswertung, Interpretationen und Folgerungen

          Teil II

          1. Sehen heißt Verstehen …
          2. Aspekte eines »verlangsamten Sehens« bei der Betrachtung von Bildern kennen lernen und auf seine Übertragungsansätze hin bedenken

            1. »Sage mir ein rotes Wort …«
            2. Unterschiedliche Texte und ihre Lesarten entdecken und das bestehende Repertoire an handlungs- sowie produktionsorientierten Gestaltungen für die Arbeit mit Kindern erweitern und erproben

              1. »Komm, wir erfinden eine Geschichte …«
              2. Wie lassen sich Strukturen des Erzählen (an einer Wäscheleine entlang, über ein Papierband, von einem Märchenknäuel aus …) bereits mit Fünfjährigen entwickeln und erweitern?

                1. Erziehungspartnerschaft mit Eltern
                2. Mehrsprachige Bilderbücher vorlesen und erzählen … mit Eltern als Vorlesepaten


                  Anfahrt

                  Schulbuchzentrum Leipzig
                  Richard-Wagner-Str.1 - Ritterpassage
                  04109 Leipzig
                  Anfahrt bei GoogleMaps


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